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Vollkernplatten: „Es tschäderet eifach nid“


Interview mit Walter Stalder

Walter Stalder in der Ausstellung Oberdiessbach

Im letzten Jahr feierte Stalder-Küchen ihr stolzes 80-jähriges Jubiläum. 40 Mitarbeiter blicken auf eine lange Tradition zurück. Heute wird das Unternehmen in der 4. Generation von Patrick Stalder geführt. Formex freut sich, dass sie einen Teil dieser eindrücklichen Zeit als Partner mitgestalten durfte.

Wir fragten den bisherigen Inhaber Walter Stalder über seine Erfahrungen mit Formex-Vollkernplatten. Diese werden vermehrt in Küchen eingesetzt. Die Fritz Stalder AG in Oberdiessbach ist zu etwa 90% in der Küchenherstellung tätig. In kleinerem Umfang werden Badmöbel hergestellt.

 

Herr Stalder, welche Küchenabdeckungen wählen Ihre Kunden?

Hauptsächlich Stein, jedoch werden immer mehr Vollkernplatten eingesetzt. Es gibt Kunden, die uns bewusst auf Vollkern ansprechen, wir zeigen in unserer Ausstellung in Oberdiessbach verschiedene Varianten.

 

Welche Vorteile sehen Sie persönlich bei Vollkernplatten?

Das Material ist um einiges wärmer, es ist nicht ganz so hart wie z.B. Stein oder Chromstahl, man kann auch mal ein Weinglas etwas unsanft aufsetzen, ohne dass es zerbricht. Wie soll ich sagen? „Es tschäderet“ einfach nicht. Kommt dazu: aus unserer Sicht freuen wir uns natürlich auch, wenn sich ein Kunde für dieses Produkt entscheidet. Die volle Wertschöpfung bleibt dann bei uns im Haus.

 

Wie sehen Sie den Unterschied zu anderen Abdeckungen in Bezug auf Design?

Die 12mm-Stärke ist sehr elegant. Wichtig sind aus meiner Sicht ein schwarzer Kern und dunkle Dekore. Es ist unseren Kunden hingegen nicht so wichtig, ob Stein- oder Fantasiedekore.

Die Verarbeitbarkeit ist immer ein wichtiges Thema. Was können Sie hierzu sagen? 

Unsere Werkstattmitarbeiter beurteilen die Möglichkeiten bezüglich Zuschnitt und Kantenschliff als sehr gut. Mit der CNC-Maschine lassen sich natürlich hervorragend Ausschnitte machen. Einige Mitarbeiter sind selbst bereits zu richtigen „Fans“ geworden.  Hinsichtlich Montage produzieren wir immer eine 25mm Spanunterkonstruktion und verkleben die Platte mit Silikon.

 

Welche Fragen stellen Ihre Kunden zu Vollkernplatten? 

Es sind immer die zwei gleichen Fragen. Erstens, wie sieht es mit der Hitzebeständigkeit aus? Und zweitens, ist die Kratzfestigkeit gegeben?

 

Was antworten Sie selber darauf?

Ich sehe keine Nachteile zum Stein. Bei allen Varianten, ob Stein, Glas, Keramik, Stahl, Arbeitsplatten oder Vollkernplatten empfehle ich, keine heissen Pfannen abzustellen und beim Schneiden ein Brett zu verwenden. Dann haben Sie nie Probleme!

Formex bestätigt uns, dass die Beständigkeit des Abriebs ihrer Vollkernplatten aufgrund eines speziellen Zusatzes weit über dem Doppelten liegt, als es die gängige Norm vorgibt. Ein unabhängiges Institut hat die Formex-Vollkernplatten getestet. Das bestätigt unsere Annahme, dass Vollkernplatten bestens geeignet sind.

Zu den Dekoren.

Vollkern Kollektion Formex